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Die 3 Top-Regeln einer SEA-Agentur

Der häufigste Grund für das Einschalten einer SEA-Agentur ist die Hoffnung, dass eine Agentur aus dem Adwords-Konto „noch mehr herausholen“ kann. Aber wann lohnt es sich eigentlich wirklich SEA-Experten heranzuziehen, oder sogar eine SEA-Agentur einzuschalten?

Das Konto wurde erstellt, Kampagnen wurden aufgesetzt, Adgropus kreiert und die ersten Keywords identifiziert. Google gibt inzwischen allerlei Hilfestellungen. Da kann fast jeder mit Adwords loslegen. Man fragt sich, warum gibt es eigentlich SEA-Agenturen, SEA-Experten, Head of SEAs in großen Unternehmen?

Die Antwort ist recht einfach. SEA ist komplex. Adwords-Konten können sehr leicht unübersichtlich werden. Gutes SEA erfordert Erfahrung. Wir identifizieren 3 Top-Regeln, die gute SEA-Agenturen beherzigen, sie abgrenzt zu einem SEA-Neuling und damit erst Ihre Existenz rechtfertigt.

Regel 1 einer SEA-Agentur: Auf die Struktur kommt es an

Jeder gute SEA-Experte hat ein System auf das er schwört. Er hat über Jahre Erfahrung gesammelt und sich Stück für Stück ran getastet, bis er eine Struktur entwickelt hat, die ein SEA-Konto übersichtlich hält und damit relativ leicht zu optimieren ist.

Aus unserer Erfahrung heraus können wir sagen, dass wir für fast jeden Neukunden das SEA-Konto neu aufsetzen. da die vorhandene Struktur Potentiale liegen lässt. Das bedeutet einen einmaligen Mehraufwand,  der dem Kunden langfristig viel Geld spart und auch bei einem Verlust der Agentur eine bessere Position sichert, als vor dem Einschalten der externen Adwords-Betreuung.

Regel 2 einer SEA-Agentur: Adwords ist Tagesgeschäft

Die optimale Struktur steht und bildet die Voraussetzung für optimale Adwords-Kampagnen. Das heißt aber nicht, dass man ein Adwords-Konto sich selbst überlassen kann. SEA ist Tagesgeschäft. Permanentes Beobachten und Optimieren ist absolute Pflicht für jeden Werbetreibenden in Suchmaschinen. Dabei sind die Aufgaben recht vielfältig. Wir haben hier die wichtigsten Tätigkeiten zusammengefasst:

  • Gebotsanpassungen je nach Keyword-Leistung auf unterschiedlichen Ebenen: Keyword-Ebene, Geo-Ebene, RLSA-Ebene, mobile Endgeräte
  • Verwaltung der Tagesbudgets auf Kampagnen-Ebene
  • Keywordrecherche
  • Auswertung von Suchanfragen / Placements
  • Ausbau der Keyword-Sets anhand von Suchanfragen
  • Auslagerung des qualitativen Traffics bzw. Ausschluss des nicht relevanten Traffics
  • Verwaltung und Ausbau ausschließender Begriffe / Placements (falls GDN-Kampagnen vorhanden)
  • Interaktionen zwischen Brand und generischen Keywords auswerten
  • Optimierung von Mobile bids
  • Mobile Textanzeigen und Erweiterungen erstellen
  • Optimierung der Textanzeigen anhand von A/B Tests: unterschiedliche Kommunkationsbotschaften, USPs, Call-To-Action
  • Ausbau und Optimierung der Erweiterungen: Sitelinks, Call-Out-Extensions, Call Extensions, Review Extensions
  • Landingpages austesten
  • Erstellung Wochenreports mit Leistungswerten
  • Monitoring des Wettbewerbs

Die Betreuungskosten sollten dabei durch Einsparungen, Conversion-Optimierungen und somit Umsatzzuwächsen, deutlich überwogen werden.

Regel 3 einer SEA-Agentur:  SEA von heute ist nicht gleich SEA von morgen

SEA-Experten müssen sich permanent weiter entwickeln. Es gibt immer wieder neue Möglichkeiten und signifikante Änderungen, die SEA-Experten kennen müssen. Seien es neue Erweiterungen, wie Sitelinks, Call-Out-Extensions, Call Extensions, Review Extensions, die Einführung von Google-Shopping oder auch die wachsende Bedeutung von mobilen Geräten. SEA ist in einem permanenten Wandel, auf den sich SEA-Experten immer wieder neu einstellen müssen.

Über den Autor: Thilo Gans