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mobile SEA Potenziale

Verschenktes Potenzial durch Missachten von mobile SEA

Viele Unternehmen, die im Handel tätig sind, haben sich inzwischen auch mit SEA beschäftigen müssen. Der Trend zu suchmaschinenorientierter Werbung ist nicht nur offensichtlich, er ist gerade auch im mobilen Segment geradezu zwingend. Dennoch gibt es ganze Branchen, die diese Chancen zum Teil oder sogar vollkommen ungenutzt lassen. Viel zu oft wird nur auf punktuelle und saisonale Entwicklungen Rücksicht genommen. Dabei verlagert sich die Nutzung der Online-Angebote seit Einführung der schnellen mobilen Endgeräte immer mehr zugunsten mobiler Inhalte. Trotzdem finden interessierte Käufer längst nicht immer die SEA Anzeigen auf ihren Bildschirmen und Displays, die Sinn machen würden.

Ist denn schon Weihnachten?

Ein Beispiel: Weihnachten ist das größte saisonale Absatzereignis für den Handel insgesamt, doch einige Branchen spezialisieren sich geradezu auf diesen Zeitraum, wie etwa die Spielwarenbranche. Kein Wunder, wird doch der Löwenanteil an Umsätzen in diesem Bereich kurz vor Weihnachten erzielt. Doch Spielzeug ist nicht allein deswegen automatisch ein rein saisonaler Artikel wie etwa Weihnachtsbäume. Im Gegenteil: jeden Tag suchen Großeltern, Eltern, Verwandte und Freunde nach geeigneten Geschenken für eines der unzähligen Kinder, die zu jedem beliebigem Zeitraum im Jahr ihren Geburtstag feiern. Trotzdem erscheinen außerhalb der typischen Weihnachtsaktionen kaum brauchbare SEA-Anzeigen, insbesondere nicht auf mobilen Endgeräten. Hier verschenkt eine ganze Branche erhebliches Potenzial, zumal einige Produktreihen zeitlos und geradezu Selbstläufer sind. Man denke an Star Wars, das mit kurzen Unterbrechungen seit beinahe vierzig Jahren eine feste Größe am Markt ist. Die unzähligen Merchandise-Produkte werden das ganze Jahr über gekauft, doch die Werbung der Händler wird trotz des erheblichen Sammlermarkts nur punktuell und saisonal forciert. Investitionen in intelligente SEA würden sich hier vermutlich rasch auszahlen. Und das gilt für viele Branchen.

Effizienz von gezieltem Suchmaschinenmarketing ist kaum zu überbieten

Gerade bei Unterhaltungselektronik ist der Großteil der Kunden nicht auf bestimmte Marken festgelegt. Dementsprechend gestalten sich Suchanfragen in diesem Segment oft so allgemein, dass man sich wundert, warum die einzelnen Hersteller nicht gezielt auf diesen Zug aufspringen. Bei Suchanfragen nach TV-Geräten, Festplatten oder Laptops kommen aber bestenfalls die üblichen Anzeigen der großen Fachmärkte, die ihrerseits wechselnde Produkte aus dem Sortiment bewerben. Explizite Markenwerbung durch Hersteller ist in diesem Fall noch immer die Ausnahme. Das Suchmaschinenmarketing ist aber auch aus einem anderen Grund eine nicht zu vernachlässigende Größe, denn es ist effizient, lässt sich auf spezifische Nutzergruppen optimieren und sich bei Nutzung von Social Media-Kanälen sowohl punktuell als auch allgemein einsetzen. Die Kosten schlagen hingegen weit weniger zu Buche, wenn man die Wirkung auf die Zielgruppen bedenkt, die auf anderem Wege kaum optimal angesprochen werden können.

Mobile SEA: Den Trend bereits verpasst?

Die Handels- und Industrieunternehmen laufen Gefahr, dem Trend zu mehr SEA insbesondere im Bereich der mobilen Geräte hinterherzulaufen. Das „out-of-the-box-thinking“ könnte dabei helfen, Artikel das ganze Jahr über im Gedächtnis der potenziellen Kunden präsent zu halten, ohne dabei auf die umsatzstarken saisonalen Aktionen zu verzichten. Während sich große Marketingkampagnen mit teuren Prospekten, TV-Werbung und anderen Medien in der Regel tatsächlich nur bei besonderen Ereignissen lohnen und somit speziell für kleinere Mitbewerber kaum realisierbar sind, bietet SEA eine Möglichkeit, Zielgruppen im Wortsinne gezielt zu rekrutieren und ihre Aufmerksamkeit auf das gewünschte Produkt genau zu dem Zeitpunkt zu lenken, an dem der Kunde das Produkt kaufen möchte. Natürlich darf dabei das Nutzerprofil nicht vergessen werden, denn nicht alle Zielgruppen nutzen mobile Endgeräte. Umso erstaunlicher, dass gerade solche Unternehmen, deren Kunden bekanntermaßen auf diese Technik zugreifen, auf SEA und Mobile Marketing weitgehend verzichten.

Über den Autor: Marco Pe

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